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Fanfictions

Broken is Fallen Love hurts Wie Begegnungen alles ändern
Peng! Aus der Traum. Mein Wecker zeigte 4.55 Uhr. Zeit zum Aufstehen...doch heute tat ich es gerne. Ab in die Malediven!
Während ich alles in Seelenruhe angehen ließ, wuselte Marisa wie wild rauf und runter und von links nach rechts, immer schreiend: "Wo ist mein Bikini?".
Oh man, dieses Mädchen hatte sie doch so langsam nicht mehr alle...sie ist zwar zwei Jahre älter als ich, aber manchmal weitaus dümmer! Und da gab es keinen Zweifel.
Ich packte mein Handgepäck zusammen und nahm erst noch eine Dusche...dann rief ich Conny an.
"Bist du bescheuert?", keifte sie mich an.
"Wieso, du hast gesagt ich soll dich anrufen bevor ich gehe!".
"Ja stimmt. Tschuldigung...naja dann viel Spaß dir. Und an Neujahr, Weihnachten und so telefonieren wir auch, ja?".
"Machen wir!", meinte ich. "Hm..vielleicht seh ich ja deine Möchtegernrocker!".
"Man, hör bloß auf...stell dir mal vor...".
"Nein, ich stell mir nichts vor, ich geh jetzt Mom was helfen! Bis bald!".
"Gut...Tschüss!".
Aufgelegt.
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Ich muss wohl eingeschlafen sein, als Marisa mich weckte. "Wir landen!", strahlte sie mich an.
Das erste, auf das ich schaute, oder besser hinausschaute, war der klare, blaue Himmel mit kleinen Schäfchenwolken...Von hier oben sah echt alles klein und nichtig aus...
Ich war nahe dran, die Besinnung zu verlieren...weißer Sandstrand, so weit der Blick reichte....das türkisblaue Wasser genauso...einfach ein Traum...Unser Bungalow war klein und gemütlich. Was schöneres gab es gar nicht.
"Danke Mom, danke Dad!", rief ich und rannte wie eine Gestörte am Wasser entlang. Nachdem wir uns alle (ja, wirklich alle) beruhigt hatte, gings erst mal ans Koffer auspacken. Zuvor stritt ich mich noch mit Marisa über die Zimmer; ich wollte unbedingt das in Richtung Meer haben und siegte schließlich.
"Wollt ihr mitkommen, die Insel ein bisschen anschauen?", fragte Mom.
Ich war sofort dabei und Marisa auch. Obwohl ich mich manchmal mit ihr wegen den kleinsten Dingen zoffte, hatte ich das Gefühl, das der Urlaub unvergesslich wird...
"Nehmt mal Handtücher mit, vielleicht finden wir noch ein Plätzchen am Strand.", fügte Dad noch hinzu.
"Und schöne Jungs...". Dieses Kommentar konnte sich meine Schwester mal wieder nicht verkneifen. Ich muss zugeben, schlecht sieht sie nicht aus mit ihren ein meter siebzig und schulterlangen, blonden Haaren.
Ich dagegen habe schwarzes, langes Haar, mit ein paar knallpinken Strähnchen aufgepeppt und bin eins fünfundsechzig groß...eher klein...
Also warf ich mir ein Handtuch über die Schultern, schlüpfte in meine Flip-Flops und trat aus der Tür.
Es gab im Moment einfach nichts schöneres!
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